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Burgruine Leuchtenberg

Eine der größten und bedeutendsten Burganlagen der Oberpfalz


Die Burg Leuchtenberg gilt als die am besten erhaltene Burgruine der Oberpfalz. Sie wurde erstmals urkundlich erwähnt 1124 und war der Stammsitz der Landgrafen von Leuchtenberg. Im Jahre 1332 verlegten diese ihre Residenz nach Pfreimd. In der Blütezeit gewann die Landgrafschaft ganz wesentlich an Bedeutung im damaligen Bayern mit dem drittgrößten Territorialbesitz nach den Wittelsbachern und der Kirche.

Die erste bauliche Anlage entstand vermutlich bereits im 10. und 11. Jhdt.

Die heute ältesten Teile der Burganlage gehen auf Landgraf Ulrich I. (1294-1334) zurück. Große Zerstörungen gab es im 17. Jhdt. sowie 1842 beim Großbrand in Leuchtenberg oder 1888 durch einen Blitzschlag.

Die teilweise Wiederherstellung der Anlage in den heutigen Zustand, insbesondere der Bergfried, fand 1902/03 statt.

Zeichnung der Burg Leuchtenberg